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www.unabhaengige-listen-freiburg.de | 15.12.2018

Aufsichtsrat der Freiburger Stadtbau GmbH

Freiburg, 12.10.04

Erhalt der drei Sitze des Betriebsrates der Freiburger Stadtbau GmbH im Aufsichtsrat

Die Fraktionsgemeinschaft Unabhängige Listen wird den Plänen die Vertretung des Betriebsrates im Aufsichtsrat der Freiburger Stadtbau GmbH zu reduzieren und auf einen Sitz zu begrenzen, keinesfalls zustimmen.

Unsere Fraktionsgemeinschaft ist einmütig zu der Auffassung gelangt, das wir auch weiterhin eine Vertretung des Betriebsrates mit drei Sitzen im Aufsichtsrat für sinnvoll und notwendig erachten.

Die jetzige Regelung hat sich ausgesprochen bewährt.
Gerade in einer Zeit, da der Freiburger Stadtbau GmbH eine gravierende Änderung ihrer Organisationsstruktur ins Haus steht, ist eine angemessene Vertretung des Betriebsrates unabdingbar.
Diese Änderungen in der Organisationsstruktur des Betriebes werden auf die Arbeitsabläufe von ca. 170 MitarbeiterInnen großen Einfluss haben und in vielen Fällen auch arbeitsrechtlich relevant sein. All dies macht eine angemessene Einbeziehung des Betriebsrates in die Entscheidungsprozesse unumgänglich.

Die inhaltlichen Beiträge, Überlegungen und Anregungen, die seitens des Betriebsrates in die Sitzungen des Aufsichtsrates eingebracht worden sind, waren stets wertvoll und haben zu einer vernünftigen Entscheidungsfindung wesentlich beigetragen.

Seit der Sommerpause wird eine neue Linie gefahren:
Es wird verschlankt und gestrafft.
Und zwar zuallererst am Sachverstand und an demokratischen Strukturen und auf Kosten des Personals.
So bei der Bestellung Sachkundiger BürgerInnen in den gemeinderätlichen Ausschüssen, so in der „Eröffnungsrede des OB“ am 14.9., so an diesem Punkt.

Dem steht aber gegenüber: Vielfalt der Positionen, konstruktiver Austausch, inhaltliche Akzeptanz von Ergebnissen nach außen und innen, führen oft nachhaltig zu besseren Ergebnissen als Verschlankung, Einengung und Schein-Effizienz.

Ich bitte sie um Zustimmung zu unserem Antrag

Hendrijk Guzzoni