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www.unabhaengige-listen-freiburg.de | 11.12.2018

Preistreiber Nr.1: die Freiburger Stadtbau (FSB)

Unabhängige Listen kritisieren Mieterhöhungswelle bei der FSB als unsozial und nicht gerechtfertigt. FSB wird sozialem Auftrag nicht gerecht.

Scharf kritisiert die Fraktionsgemeinschaft der Unabhängigen Listen (UL) die jüngste Welle an Mieterhöhungen bei der Freiburger Stadtbau. Weitere 3500 Freiburger Haushalte sind davon betroffen. Ohnehin gilt Freiburg als die Stadt in der BRD, in der im Vergleich zum Einkommen die höchsten Mieten gezahlt werden müssen (derzeit 44%, Tendenz steigend) und für immer mehr Menschen - nicht nur mit geringem Einkommen - ist das Wohnen zu teuer.

Die Unabhängigen Listen kündigen an, bei der Aufsichtsratssitzung der FSB am 16.7. einen Antrag auf Rücknahme der Mieterhöhungen zu stellen. „Diese Mieterhöhungen sind nicht nur unsozial, sie widersprechen auch dem Wirtschaftsplan der FSB für das Jahr 2013“ erklärt Hendrijk Guzzoni, Stadtrat der Linken Liste und Vertreter der UL im Aufsichtsrat der FSB. „Im Wirtschafts-plan 2013 sind Mehreinnahmen aus Mieterhöhungen nach Mietspiegel in Höhe von 50.000.-€ eingestellt. Die jetzt geforderten Mieterhöhungen aber bringen der FSB allein in den vier Monaten von September bis Dezember über 500.000.-€ Mehreinnahmen ein“. Dabei gehe der Wirtschaftsplan ohnehin von Gewinnen in Millionenhöhe aus. „Wo bleibt da der soziale Auftrag der Stadtbau?“, fragt die UL und fordert, dass die FSB künftig Mieten deutlich unter dem Mietspiegelniveau erheben solle.


Hendrijk Guzzoni        Irene Vogel
Stadtrat                     Stadträtin