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www.unabhaengige-listen-freiburg.de | 10.12.2018

Warnstreikaktionen der Verkäuferinnen und Verkäufer im Freiburger Einzelhandel

PE der UL zum Warnstreik im Einzelhandel

Die Unabhängigen Listen unterstützen ausdrücklich die Forderungen und Warnstreikaktionen der Verkäuferinnen und Verkäufer im Freiburger Einzelhandel.

Die für Baden-Württemberg geforderte Entgelterhöhung um 1 Euro pro Stunde und 90 Euro für Auszubildende ist mehr als nötig, um die negative Entwicklung der Realeinkommen zu stoppen. Es sei ein Skandal, so Stadträtin Ulrike Schubert, dass Beschäftigte, vor allem Frauen - oft in Teilzeit, befristet oder in Minijobs - als "working poor" dann Bittsteller - Anträge auf ergänzendes Hartz IV oder  Kosten der Unterkunft bei der Stadt Freiburg stellen müssen, während gleichzeitig ihre Arbeitgeber niedrige Löhne zahlen und auf eben diese städtischen und staatlichen "Aufstocker"- Leistungen verweisen. Die erstmals bundesweite Kündigung aller Manteltarifverträge durch die Arbeitgeberverbände muss als Versuch gewertet werden - hart erkämpfte Leistungen wie 36 Werktage Urlaub für alle, volles Urlaubsgeld auch für Beschäftigte unter 18 Jahren oder z.B. die Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften u.a. wieder zur Debatte zu stellen.