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www.unabhaengige-listen-freiburg.de | 16.11.2019

Was wichtig bleibt...

Amtsblatt Nr. 745 - 7. Juni 2019

Wir danken den Wähler*innen, dass unsere 3 Listen ihre engagierte kommunal-politische Arbeit weitere fünf Jahre fortsetzen können. Die Gespräche der nächsten Wochen werden zeigen, welche Konstellation für unsere künftige Arbeit sinnvoll ist. Die Linke Liste und die Kulturliste haben je einen Sitz verloren. Dennoch blicken wir auf eine erfolgreiche Sozial- und Integrations-, Kultur- und Frauenpolitik zurück, mit der wir Vieles vorangebracht haben und die wir fortsetzen werden.

Die Linke Liste-Solidarische Stadt ist künftig nur noch mit 3 Stadträt*innen im Gemeinderat vertreten. Wir konnten zwar Stimmen dazu gewinnen, aber insgesamt ist es im Gemeinderat, mit 18 Listen-Antritten, enger geworden und bunter, was wir ausdrücklich begrüßen. Gerne wären wir für unsere politische Arbeit in den letzten Jahren belohnt worden. Die Einführung des Sozialtickets, die Sicherung einer unabhängigen Quartiersarbeit, die Festlegung der 50%-Quote für Dietenbach, die Einrichtung des NS-Dokumentationszentrums – auch zahlreiche Haushaltsanträge im Sinne sozialer und kultureller Initiativen gehören dazu. Die Linke Liste steht mit ihren alten und neuen Gemeinderät*innen weiter an der Seite der Mieter*innen, der Menschen mit kleinen Einkommen, für aktiven Klimaschutz, für preiswerten ÖPNV mit 365 Euro - Jahresticket  und klar für ein Freiburg der Vielfalt und gegen Hass und rechte Hetze. In unserer Arbeit, in unseren Anträgen und auch der Bildung einer künftigen Fraktion werden wir das zum Ausdruck bringen.        
Michael Moos

Leider hat es zum zweiten Sitz bei der Kulturliste nicht mehr gereicht, was für uns sehr schmerzlich ist. Nach15 Jahren erfolgreicher politischer Arbeit ist die Kulturstadt Freiburg in ihrer großartigen Vielfalt mit unserer Hilfe ein gutes Stück vorangekom-men. Doch ist es gerade jetzt wichtig, dass das kulturelle Bewusstsein geschärft und die Bedeutung von künstlerischen Prozessen sichtbar gemacht wird. Dazu muss im neuen Gemeinderat eine Basis geschaffen werden. Dafür werden wir uns weiter einsetzen. Kulturpolitik ist auch immer Gesellschaftspolitik. So verstehen wir unsere zukünftige Arbeit, in der wir vielleicht verstärkt nach außen gehen müssen. Kulturelles Engagement ist keine Altersfrage, sondern eine Haltung. In diesem Sinne werden wir die gemeinderätliche Arbeit angehen, Konstellationen prüfen und uns weitere fünf Jahre für eine offene Kulturstadt mit ganzem Herzen einsetzen. Ein herzliches Danke für alle KULT-Stimmen!                 
Atai Keller

Vielen Dank für Ihr/ für Euer Vertrauen in meine Arbeit als Stadträtin der Unabhängigen Frauen. Schade, dass es nicht für eine zweite UFF gereicht hat. Aber wirklich großartig ist, dass der neue Gemeinderat mit 21 Frauen erstmals fast paritätisch besetzt ist. Das eröffnet große Chancen, Freiburg frauenpolitisch so zu gestalten, dass wir gemeinsam bessere Lebensbedingungen für Frauen und Mädchen schaffen. Dafür werde ich fraktionsübergreifend werben und mich weiter gegen Armut von Frauen, für Familien und vor allem Alleinerziehende einsetzen. Beim FrauenNachtTaxi hat eine Mehrheit mit Erfolg bereits an einem Strang gezogen -  für mehr Sicherheit im Nachtleben. Mit vereinten Kräften könnte es auch gelingen, Frauen und Kinder künftig besser vor häuslicher Gewalt zu schützen.    
Irene Vogel