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www.unabhaengige-listen-freiburg.de | 11.12.2018

Vauban: Luft für eine kreative Eingangsgestaltung !

4. Dezember 2009 - Amtsblatt 517 -

15 Jahre Vauban: Die seit den Anfängen engagierte Bürgerbeteiligung im Viertel trug eindeutig zum Erfolg dieses – heute international renommierten – Ökostadtteils bei. Die Unabhängigen Listen regen für 2010 eine städtische Schlussveranstaltung zur heutigen Realisierung des Vauban  – Konzepts an, durchgeführt mit Fachleuten, Stadtteilverein, Quartiersbeirat und BewohnerInnen. Bezugspunkte sind die städtebaulichen, sozialen und verkehrlichen Ursprungsziele. 

Für das seit Jahren unbebaute „ Herzstück“ des Vauban, den Eingangsbereich M1, begrüßen wir die modellhafte Ideenwerkstatt von Stadtteilverein und Fachleuten aus Bauplanung, Moderation und Webdesign. ( www.eingang-freiburg-vauban.de). Die Vorschläge zeigen kreative Vielfalt, aber auch Augenmaß für Machbares:

Ein Zukunftsmuseum für nachhaltige Lebensformen, ein Gästehaus mit integrativem Konzept, Freiflächen, Raum für Jugendliche und für Kultur sind einige der präferierten Nutzungskonzepte. Ideal könnte hier Kunst im öffentlichen Raum verwirklicht werden. Entgegen den Verkaufs- und Nutzungsplänen der Stadt, die das Grundstück am 15.12. mit  geringem Bebauungsspielraum nach unten an die Stadtbau verkaufen will, sprach sich die große Mehrheit für maximal 50%ige und überwiegend öffentlich nutzbare Bebauung  aus. Statt der zur Zeit geplanten, konkurrierenden,  kostspieligen Mehrfachbeauftragung hält unsere Fraktion den sogar kostenneutralen Vorschlag von z.B. dem Solararchitekturbüro Disch, mit etwas zeitlichem Spielraum ein „ Kooperatives Verfahren zur Ideenentwicklung „ zu organisieren, für sehr überlegenswert. Stadtverwaltung, Architekturbüros, Stadtteilverein und BewohnerInnen können so – wie ein Beispiel aus Hannover zeigt – in 4-6 Wochen zu einem einverständigen Mehrheitsergebnis kommen, das vom Stadtteil mitgetragen wird ! Gereicht nicht die Präsentation eines kooperativen, nachhaltigen  Prozesses von Stadt, Fachleuten und BürgerInnen  z.B. auf der Weltausstellung Shanghai 2010 der Stadt Freiburg international  zur Ehre - ganz im Sinne sozialer, ökologischer und kulturell nachhaltiger Lebensformen in Stadtteilen?