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www.unabhaengige-listen-freiburg.de | 17.12.2018

Smart Green Destination Freibörg

Amtsblatt 16. Februar 2018 – Nr. 713

Das Geschäft mit dem Freiburg-Tourismus soll noch stärker wachsen, nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ. Das Gewerbe wie die Stadtverwaltung mit ihrer Wirtschaftsförderung, der FWTM verspricht sich davon höhere Umsätze und Gewin-ne, mehr (schlecht bezahlte) Arbeitsplätze und steigende Steuereinnahmen. Wie das verwirklicht werden soll beschreibt ein Tourismuskonzept, das von der  Gastronomie, Hotellerie und dem Einzelhandel im Tourismusbeirat mit einigen Gemeinderät/innen / FWTM-Aufsichts-rät/innen und in Zusammenarbeit mit einem Tourismusberatungsunternehmen erarbeitet wurde.

Dabei geht es um „nachhaltige“ Tourismusentwicklung, um die Positionierung als Smart Green Destination, darum wer die Leit- und Ergänzungszielgruppen im heiß umkämpften Markt des Städte-Tourismus sind und wie man diese am besten ge-winnt. Lieber die Akademiker/in mit dem Lifestyle of health and sustainabilility als die vom Junggesell/innen-Dasein Abschied feiernden…

So sollen Storytelling, Erlebnis-Inszenierungen, die Natur als Bühne und mit der Kulinarik zu Genuss-Triaden und emotional inspirierenden Elementen werden.

Alles klar?

Was die Tourismus-Lobby der Stadtverwaltung in die Feder diktiert hat, wird nächste Woche im Gemeinderat verabschiedet werden – ohne uns! Dass über die Vermark-tung unserer Stadt und Stadtteile deren Bürgerinnen und Bürger auch mehr als ein Wörtchen mitzureden hätten, wird trotz unseres Appels bislang ignoriert. Darüber können auch so schöne Sätze wie folgender als übergeordnetes Ziel formulierter, nicht hinweg täuschen:

Freiburg ermöglicht sowohl Besucher_innen als auch Einwohner_innen ein ent-spanntes, authentisches, komfortables, barrierefreies, gesundes und grünes Stadt-erlebnis.