Doppelhaushalt 2009 2010
HAUSHALTSREDE FÜR DEN HAUSHALT 2009/10
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Meine sehr geehrte Damen und Herren,
„Bei
uns ist Ihr Geld sicher!“ Weithin sichtbar rankt das Transparent mit
dieser Aussage um das halbrunde Dachstück des städtischen Theaters.
Nach dem inhaltlichen Schwerpunkt des Stadttheaters in den letzten
beiden Spielzeiten „In welcher Zukunft wollen wir leben“ hat die
Intendanzcrew um Frau Mundel wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.
Nachdem die Finanzverwaltung und der Finanzbürgermeister auf der Jagd
nach den meisten Zinserträgen eine herbe Pleite erleben mußte und
langsam immer weiter zurückrudert, spricht das Theater von anderen
hoffnungsvollen bankfernen Anlagepraktiken. Nirgends ist Geld sicherer
angeleg wie mit einem Kartenkauf beim Stadttheater oder bei den freien
Theater- und Kultureinrichtungen, keine Geldanlage ist sicherer und
zukunftsorientierter und damit nachhaltiger als der Besuch eines
Museums oder einer Galerie oder eines Konzertes. Es gibt nämlich noch
eine andere Welt neben der des normalen Geldanlegens, des Geldsicherns,
des Geldhortens und des Geldsparens, es ist die Welt der Geldanlage
und der Investition in die Kultur, in die Kunst. Ich sage, da hat sich
etwas Erstaunliches „herausgemundelt“ am Theater, nämlich, dass das
Freiburger Theater eine Vermittlungsinstanz für kulturelles
gemeinsames Nachdenken geworden ist zwischen Theater und Bürgerschaft
und damit also die eigentliche Aufgabe von Kunst und Bildung erfüllt.
Es
geht in dieser unserer Stadt, meine Damen und Herren, zukünftig um mehr
Investitionen in Kunst und Kultur, das haben wir, die dreilistigen
Unabhängigen Listen die letzten Jahre unermüdlich immer wieder betont
und es hat den Anschein, dass durch unser Mahnen und Bohren zumindst
die Kürzungswellen von schwarz/grün vorerst der Vergangenheit
angehören. Ich will nicht im einzelnen aufzählen, welche Einrichtungen
in den letzten Jahren wegen minimaler Beträge gekürzt und damit der
Existenz beraubt wurden, die Wirkung der schwarz/grünen Kürzungen
innerhalb der freien Träger im Kultur/Sport und Sozialbereich war
verheerend. Jetzt vor der Wahl scheint ein teilweises Umdenken Raum zu
greifen, beachtlich was jetzt plötzlich alles möglich ist mit
interessanten Begründungen trotz des sogenannten Masterplans, uns soll
es mehr als recht sein, schon im nächsten Jahr werden wir sehen, ob das
alles nicht nur wahltaktisches Strohfeuer war.
Auch wir sind
für ein Literaturhaus, aber nicht zu Lasten des Kino-Gebäudes, mit uns
hätten sie das schon vor zwei Jahren beschließen können, da wollte die
CDU aber noch das Kommunale Kino auf null kürzen. Mit uns hätten Sie
das Kinder- und Jugendtheater schon vor zwei Jahren erhöhen können,
aber da hat die CDU noch Überlegungen angestellt, wie man die Immobilie
Marienbad vielleicht verkaufen könnte. Ob Filmpreis oder
Theaterfestival, Figurentheaterfestival oder Jazzgipfel oder
Jugendkulturfestival, die Reihe ist lang, das alles hat schwarz/grün
einer strengen starren Haushaltspolitik geopfert, die wir nicht
mittragen. Auch unserem aktuellen Antrag, der nachher abgestimmt wird,
auf tarifliche Erhöhung der Gehälter in den freien Kultureinrichtungen
der Stadt wie Fabrik, E-Werk, Kommunales Kino, Wallgrabentheater,
Carl-Schurzhaus, Centre Culturel Francaise und Kunstverein haben Sie
sich bisher verschlossen. Ich kann in ihrem Vorgehen kein Konzept
erkennen, verehrte Kolleginnen und Kollegen, da hilft auch keine Katja
Epstein, Frau Feierling Rombach! Es reicht eben nicht in Freiburg, der
Stadt „des schönsten Turms der Christenheit“, wie einst
Jacob-Burckhardt von unserem Münsterturm schwärmte, das
Augustinermuseum für viele Millionen zu sanieren. Das ist zwar löblich,
weil auch nötig, jetzt unterstützen wir sogar das Museums-Sponsoring
mit einer halben Stelle, aber das geht nur, wenn auf dem Feld der
zeitgenössischen Kunst auch etwas passiert. Was könnte man alles mit
einem sanierten E-Werk machen, welch ein kulturelles Kleinod der
Theater/Tanz- und bildenden Kunstszene wäre aus diesem
Industriedenkmal zu machen! Freiburg hat hier die schönste
Industriehalle in ganz Süddeutschland. Die wird uns nächstes Jahr viel,
viel Geld kosten. Wir werden uns mit aller Kraft für die Sanierung des
E-Werks einsetzen.
Zwei Bausteine einer zukünftigen Kulturstadt
Freiburg wurden in den letzten zwei Jahren unter Mithilfe hunderter
Freiburger Bürgerinnen und Bürger im Gemeinderat verabschiedet, die
wir voll und ganz unterstütz haben und in die wir große Hoffnung für
die Zukunft setzen. Das war einmal das Freiburger Kulturkonzept und
zum anderen der Einstieg der Stadt in die Bewerbung zur
Kulturhauptstadt Europas. Beides ist miteinander verbunden. Was kann
schöner sein für eine Stadt, sich zu überlegen, welche
Anziehungspunkte, Werte und Besonderheiten für sie gelten, damit
Bürgerinnen und Bürger europäischer Staaten nach Freiburg kommen. Was
kann einer Touristenstadt besseres passieren, dass ihre Eigenheiten in
alle Welt kommuniziert werden? Und schließlich, was kann einer Stadt
Besseres passieren, dass ihre Bürgerinnen und Bürger sich in einem
gemeinsamen Prozeß eine Vision von Stadt und Stadtgemeinschaft
vorstellen und diese dann in einem kreativen Ablauf versuchen
umzusetzen. Dazu bedarf es allerdings großer gemeinsamer Anstrengungen
in der Bürgerschaft und einer konzertierten Aktion des Gemeinderats.
Nur so schaffen wir den nötigen Sturm und die zwingende Empathie für
die Bewerbung zu entfachen. Dazu haben wir jetzt eineinhalb Jahre Zeit.
Nur wenn der Oberbürgermeister das auch zu seiner Sache macht wie in
den Mitbewerberstädten Ulm und Mannheim, dann kann dieser Einstieg zur
Bewerbung führen. Anderenfalls, befürchten wir, wird die Bewerbung zum
Wahlzankapfel im nahenden OB-Wahlkampf verkommen. Ähnlich das
Kulturkonzept. Auf seinen vier Säulen Kulturelle Bildung, kulturelle
und interkulturelle Vielfalt, kulturelles Erbe und Stadt der Künste und
den dazu gehörenden Leitlinien, die unter Mitwirkung vieler Freiburger
Bürger und Bürgerinnen entwickelt wurden, kann das kulturelle Leben in
der Stadt weiter aufgebaut werden. Unser heutiger Antrag auf die
Übernahme der Miete für einen interkulturellen Dialograum wäre ein
erster Schritt in die Richtung eines Hauses der Kulturen für die
inzwischen über 25% der Freiburger mit Migrationshintergrund.
Meine
Damen und Herren, das kann doch nicht wahr sein! Sie geben für einen
Stand auf der Weltausstellung in Shanghai 300.000.- Euro aus und die
gesamte Kulturentwicklung soll 50.000. Euro bekommen. Solange in diesen
Dimensionen gedacht wird, wird in Freiburg Entwicklungsfähigkeit nur
unter vermarktungsfähigen Gesichtspunkten gesehen. Deswegen haben SPD
und wir einen „Fond für ein zukunftsfähiges Freiburg“ nach §34 in den
Gemeinderat eingebracht, über den nachher abgestimmt wird. Es ist schon
traurig genug, dass wir auf die Idee kommen müssen, einen solchen
Innovationsfond zu beantragen, damit neue Ideen eine finanzielle
Grundlage haben. Die grün/schwarze Allianz ist mit ihrer Mehrheit im
Gemeinderat ein Blockierer neuer Ideen und Projekte. Freiburg war
einmal die Hochburg kreativer Ideen, aber auch des zivilen Ungehorsams,
Freiburg war mal Bullenburg und jetzt ist es 'green city' und eher die
Stadt der Reglementierungen, die Stadt der Straßenmusikverbote, der
Fahrradabstellverbote, der Alkoholverbote, der Demonstrationsverbote,
um nur einige aufzuzählen. „Freiheit stirb mit Sicherheit! Bleiben sie
anständig, sonst werden sie randständig!“ hieß es am Samstagmittag in
der Innenstadt.
Wie kann man sich einem Plan verschreiben, der
auf 10 Jahre hin angelegt nur Schuldenabbau und Investitionen in
Altbestand vorsieht. Was ist nachhaltiger: Schuldenabbau oder
Investitionen in die kulturelle und soziale Zukunft? Unserer Meinung
nach vertreten Grün/schwarz eine rückwärtsgewandte Politik, die für
eine lebendige Stadt zur Auszehrungsfalle wird. Auch wir sind für einen
Schuldenabbau, aber er muss sich den jeweiligen Verhältnissen
anpassen.
Der Freiburger Vorzeigestadtteil Vauban enstand
wesentlich durch die Aktivitäten seiner Bewohner im Forum Vauban. Diese
Aufbruchstimmung ist längst vorbei. Die Errungenschaften im Klimaschutz
werden zunehmend verwaltet. Die Anstrengungen Freiburgs in der
Wärmedämmung im Altbau, im Ausbau des ÖPNV und des Fahrradnetzes sind
beachtlich, bleiben aber gleichwohl hinter den Notwendigkeiten eines
effektiven Klimaschutzes zurück.
Während die ganze Welt überlegt,
wie man aus der Krise des kapitalistischen Systems herauskommen und
neue Formen des Wirtschaftens und Zusammenlebens stärken kann, wird in
Freiburg immer noch munter und kleinkarriert die Privatisierung
vorangetrieben. Nicht nur beim jüngsten Versuch mit dem Westbad und in
der Konsequenz bei allen Bädern der Stadt, sondern durch die weiteren
Einsparungen im Personalbereich in Höhe von 6 Millionen in den nächsten
beiden Jahren. Damit werden die Ämter immer weniger in der Lage sein,
ihre orginären städtischen Aufgaben erfüllen zu können. Zunehmende
Fremdvergaben werden die Folge sein. Wir lehnen vor allem auch deshalb
den vorliegenden Haushalt ab.
Die schwarz/grüne Allianz mit
ihrem bürgermeisterlichen Führungsgespann vermittelt eine grassierende
Kälte in der Stadt. Unter dem Gesichtspunkt von Vermarktung und
Verwertung wurden auch die letzten ruhigen innerstädtischen
Örtlichkeiten die Mehlwaage und der Adelhauserplatz kneipisiert.
Während in Neubreisach die Festungsanlage von Vauban Weltkulturerbe
wird, verkauft die Stadt das einzige Gebäude der Vaubanschen
Festungsanlage aus dieser Zeit das Stadttor aus dem 18 Jhd., durch das
schon Marie Antoinette mit großem Troß zog, meistbietend an den größten
Freiburger Baulöwen, der dann die Fassade anschließend ungehindert mit
einem völlig überdimensionerten Werbeplakat verschandelt. Sie dehnen
die Außenbewirtung auf Freiburgs Plätzen aus mit Werbeschirmen aller
Art, und die Firma Wall darf das Gurs-Mahnmal auf dem Platz der alten
Synagoge mit einem FertigClo bereichern. Ein beträchtliches Areal wird
auf dem Schlossberg neben dem Dattler-Restaurant aus dem Naturschutz
herausgenommen, damit dort ein Hotelneubau mit 8o Stellplätzen zulässig
wird, und der Schlossberg zukünftig mit einer befestigten Straße
durchschnitten wird.
Die Abschaffung des Baudezernats steht
unserer Meinung nach für eine Geringschätzung einer aktiven städtischen
Bau-und Stadtentwicklungspolitik. Statt einem „Unmüßig wird’s schon
richten“ brauchen wir konzeptionelle Vorstellungen, wo die Stadt hin
will, wo ihre Stärken und Schwächen sind, was neu entwickelt werden
muss. Die Gesellschaft ändert sich, und wir brauchen eine Stadt, die
sich dessen bewußt ist und sich den neuen Herausforderungen stellt. Das
geht weit über die Sanierung maroder Mauern oder Brückenpfeiler hinaus.
Von einem solchen Denken sind wir in Freiburg leider noch meilenweit
entfernt. Wie froh können wir sein, das schwarz/grün in den letzten 2
Jahren mit wesentlichen Punkten ihrer Politik nicht durchkam: Dem
Verkauf der Stadtbau mit 8.500 Wohnungen, der Schließung des
Adelhausermuseums oder dem Verkauf von sanierungsbedürftigen Freiburger
Schulen an einen Investor im Rahmen von PPP.
Eine Kulturstadt
ist nur eine Kulturstadt und auch eine Wissensstadt, wenn sie ihren
Bürgerinnen und Bürgern ein gerechtes und anteiliges Leben garantiert,
wenn sie für die Bewohnerinnen und Bewohner ausreichend billigen
Wohraum zur Verfügung stellt und die Mieten bezahlbar macht. Wir müssen
alles dafür tun, dass jedes Kind und jeder Jugendliche, unabhägig von
sozialer oder ethnischer Herkunft eine so gute Ausbildung bekommt, dass
er seine Zukunft als Erwachsener in seine eigenen Hände nehmen kann.
Jedes junge Paar und jede Familie muss die Möglichkeit erhalten,
Berufstätigkeit und Kinderwunsch in Einklang bringen zu können. Nur so
schaffen wir eine Voraussetzung für berufliche Chancengleichheit von
Frauen. Grund genug in Bildung und Betreuung viel schneller, viel mehr
zu investieren. Flächendeckende Ganztagsschulen, besser noch
Gesamtschulen können nicht warten bis eine weitere Generation von
Schülerinnen und Schülern die Schule durchlaufen hat. Eine
Ganztagsschule bislang pro Schultyp ist kein Ruhmesblatt, und wenn Sie
dann auch noch über unzulängliche personelle Ausstattung klagen muss,
wie die Vigelies-Grundschule, dann erst recht nicht. Stimmen sie
deshalb unserem Antrag nachher zu. Für eine 'Schule mit Zukunft' müssen
wir noch viel tun, deshalb hat auch die gleichnamige Initiative unsere
volle Unterstützung.
Freiburg ist die Stadt der
Bürgerbeteiligungen. In alllen Entwicklungsprozessen der letzten Jahre
hat sich gezeigt, dass die Bürgerschaft ein enormes Interesse hat,
mitzugestalten. In diesem Sinne wollen wir auch eine Verbesserung des
Beteiligungshaushaltsverfahrens erreichen. Ziel muss die Einrichtung
von möglichst vielen Stadtkonferenzen sein. Ein Sozialticket für Bus
und Bahn – möglichst bald - und ein Freiburg-Pass für die sozial
Schwachen sind Voraussetzung für eine Stadt von morgen, um sich als
Stadt dann mit gutem Grund und ganzheitlich um internationale
Anerkennung nemühen zu können.
Unser Dank gilt besonders den
vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich Tag ein, Tag aus
mit Anliegen befassen, die in der Stadt ungenügend bearbeitet werden
oder die sich mit Themen beschäftigen, wo es grummelt und rumort. Ob
der Runde Tisch gegen Hartz IV , der sich mit großem Engagement um
Belange der Menschen kümmert, die einem mangelhaften und
intransparenten Sozialsystem ausgeliefert sind oder die STEP-Frauen,
die sich vorbildhaft und fraktionsübergreifend seit Jahren um eine
nachhaltige Stadtentwicklung mit Konzepten und Veranstaltungen bemühen
oder das Architekturforum als Mahner einer verantwortlichen Baupolitik
oder das Klimabündnis oder kulturmachtreich, um nur einige zu erwähnen
Lassen sie uns mit all diesen Initiativen zusammenarbeiten und sie
unterstützen, anstatt sie abzuwehren.
Meine Damen und Herren,
die UL in ihrer sechsköpfigen Dreigestalt bedankt sich hiermit bei
allen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern, bei allen Amtsleiterinnen
und Amtsleitern und bei allen städtischen Angestellten für die gute
Zusammenarbeit.
Am 1.8.2006 hat der Gemeinderat die Aalborg
Commitments unterzeichnet, in denen es heißt:“ Wir stehen vor
überwältigenden Herausforderungen: Arbeitsplätze in einer
wissensorientierten Volkswirtschaft zu schaffen, Armut und soziale
Ausgrenzung zu bekämpfen, effektiven Schutz unserer Umwelt
sicherzustellen, auf demographische Veränderungen zu reagieren und mit
kultureller Vielfalt umzugehen ebenso wie Konflikte zu verhindern und
Frieden in vormals kriegerisch verfeindeten Städten und Gemeinden
nachhaltig zu sichern“. Jetzt, zwei Jahre später müssen wir erkennen,
wie wenig von den Zielsetzungen wir bisher umgesetzt haben.
Lassen
Sie uns gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, den künftigen
Generationen eine nachhaltige Zukunft zu sichern. Dass Geld nicht alles
sein darf, haben auch die jungen Menschen in Griechenland begriffen.
Nachfogend zum Abschluss ihre ergreifenden Worte:
„Wir sind Eure
Kinder! Wir haben Träume, wir sind übermütig – tötet unsere Träume
nicht, tötet nicht unseren Übermut. Auch Ihr wart mal jung! Aber das
habt Ihr vergessen. Jetzt jagt ihr nur noch dem Geld nach. Wir hatten
erwartet, dass ihr uns unterstützt, dass ihr euch für uns interessiert,
dass ihr uns stolz macht – vergeblich. Ihr lebt ein verlogenes Leben,
Ihr lasst die Köpfe hängen, ihr habt die Hosen voll und wartet auf den
Tag, an dem ihr sterben werdet. Ihr habt keine Phantasie, Ihr verliebt
euch nicht, Ihr seid nicht kreativ, ihr kauft nur und verkauft!
Überall Waren! Nirgendwo Liebe - nirgendwo.(Zitat aus dem Brief von
Freunden des getöteten Schülers in Athen/BZ)
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!
Freiburg, den 16. Dezember 2008
Atai Keller
Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Listen