UL fordert Beteiligung von OB Salomon am Treffen der Mayors for Peace in Basel
Seit 2004 ist der Oberbürgermeister Freiburgs Mitglied der "Mayors for Peace" / "Bürgermeister für den Frieden". Deren Kampagne "Vision 2020", initiiert durch den Bürgermeister Hiroshimas, hat eine Atomwaffenkonvention zum Ziel, mit der die Abrüstung aller Atomwaffen bis zum Jahr 2020 verbindlich vereinbart werden soll. Wenn diese Vision der Mayors for Peace jedoch überzeugen soll, sind die Städte gefordert, dafür aktiv zu werden. Die Unabhängigen Listen fragen: Können die Freiburger Bürgerinnen und Bürger dabei auch auf Ihr Engagement zählen, Herr Oberbürgermeister?
Wir hoffen, ja und bitten Sie deshalb um Ihre Teilnahme an dem Treffen Europäischer Vertreter der Organisation "Mayors for Peace" am 27.8.2010 in Basel
(Brief an den Oberbürgermeister )
Sicherungsverwahrte - die Treibjagd ist eröffnet
„Ein Kraftakt für die Polizei“ (BZ v. 07.08.10), „Rund um die Uhr überwacht“ (BZ v. 09.08.10) – es geht um die Entlassung von bisher 2 Sicherungsverwahrten aus der JVA Freiburg, der max. noch 13 sog. Altfälle folgen können. Die juristischen und menschlichen Aspekte spielen kaum eine Rolle in der öffentlichen Diskussion, – ein Foto auf S.2 der BZ v. 07.08.10 zeigt, um was es geht: „Raus Du Sau“ steht auf einem Plakat, das ein Kind hoch hält. Die Treibjagd ist eröffnet. Die Munition liefern die Medien, die mit ihrer Kosten-Nutzen Argumentation immer radikalere Lösungen nahe legen. Der Gipfel der bisherigen offiziellen Diskussion ist die Forderung nach einem „Internet-Pranger“, so die BILD, Herr Geis (CDU) und Herr Wendt (Polizeigewerkschaft). In dieser
Situation...Michael Moos
Fraktionsvorsitzender
Eltern erwarten deutliche Verbesserungen der KiTa-Versorgung
Auf die Bedeutung von Bildung, Erziehung und liebevoller Betreuung wird im „Kinderland“ Baden-Württemberg häufig hingewiesen; alle Kinder können allerdings nicht gemeint sein. Rund 20 % aller Kinder in Freiburg wachsen in sehr armen Verhältnissen auf und sind dadurch in ihrer Erfahrungswelt weitgehend eingeschränkt und in ihrer Bildung benachteiligt. Um so wichtiger ist es, ihre Lebensperspektive durch den Besuch von Krippen und KiTas weitestmöglich zu verbessern, Kinderschutz ab Geburt und Elternbildung weiter zu entwickeln.
Da Freiburg zu den teuersten Städten bei den KiTa-Gebühren zählt, müsste man erwarten können, dass die Stadt genügend Ganztagesplätze zur Verfügung stellt
und....Lotahr Schuchmann
Ein Stadtplatz als offenes Angebot an alle !
Die Neugestaltung des Platzes der Alten Synagoge bewegt wie kaum ein anderes Thema die FreiburgerInnen seit Jahren. Zustimmung findet weitgehend, dass mit der Neugestaltung das Auto aus diesem Bereich zurückgedrängt und die Menschen sich ein Stück Stadt zurückholen können. Auch der Umstand, dass in Zukunft mit einer Wasserfläche, umgeben von Bäumen und Sitzgelegenheiten, in würdiger Form an die Alte Synagoge erinnert wird, wird allgemein begrüßt. Streit besteht darüber, ob dieser neue Platz von der Bevölkerung angenommen werden wird. Ob sich die Menschen diesen Platz „aneignen“ können, hängt von zahlreichen
Faktoren ab:Michael Moos
Fraktionsvorsitzender
Schalten Sie sich ein , nutzen Sie alle Möglichkeiten mit zu entscheiden.
Die für den 13. Juli geplante Bürgerversammlung wird auf den Herbst des Jahres verschoben.