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www.unabhaengige-listen-freiburg.de | 18.12.2017

PE UL Gebührenerhöhungen für Kitas kommen nicht in Frage

Die UL lehnen Gebührenerhöhungen für Kitas grundsätzlich ab, weil Bildung auch für die Kleinsten kostenfrei sein muss. Die Städte und Gemeinden müssen mehr Druck auf die Landesregierung machen, auch im reichen Baden-Württemberg endlich eine Gebührenfreiheit für Kitas und Krippen einzuführen. Statt dessen überfordern sie die jungen Familien zunehmend, indem sie den Eltern 20 % der Gesam-tkosten aufbürden. Steigende Preise v.a. für die Betreuung der unter 3-jährigen sind familienfeindlich. Selbst mit mittleren Einkommen können immer weniger Eltern diese hohen Betreuungskosten wie die explodierten Mieten tragen. Ändert sich daran nichts grundsätzlich, verlieren gerade die Städte diese Alters- und Einkommensschicht."

Irene Vogel

Jüdischer Friedhof Berlin

PE UL Kostenexplosion im Bestattungswesen

"Die Unabhängigen Listen sehen unsere Bestattungskultur ernsthaft gefährdet aufgrund der Kostenexplosion im Bestattungswesen. Erd- aber auch schon Urnenbestattungen werden für immer mehr Familien nicht mehr bezahlbar. Wir brauchen dringend neue Strategien, um diese Entwicklung aufzu-halten. Dazu gehört auch, die Kosten für Gebäude- und Flächenunterhalt nicht auf die Gebühren umzulegen und damit den Hinterbliebenen alleine aufzubürden. Bis zu einer grundsätzlichen Lösung halten wir eine Bezuschussung aus dem städtischen Haushalt für sehr gerechtfertigt."

Irene Vogel

Diskussion NS-Dokumentationszentrum in Freiburg

Andreas Meckel, Prof. Dr. Bernd Martin, Dr. Tillmann von Stockhausen, Irene Vogel, Miachael Moos, Max Heinke, Rosita Dienst-Demuth

Einführung Michael Moos                                   Einführung Irene Vogel


NS Dokumentationszentrum in Freiburg

application/pdf (79 KByte)
(Brief der Fraktionen an den Oberbürgermeister)

Freiburg, 21.11.2017
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

seit Jahren wird über die Notwendigkeit eines Dokumentationszentrums / eines Lern- und Erinnerungsortes “Freiburg in der NS-Zeit“ diskutiert. Die Initiative „Freiburg braucht eine Mahn- und Gedenkstätte“ hat bereits 2012 zusammen mit dem Kulturdezernat eine erste Konzeption erarbeitet. Die Unterzeichnerinnen greifen diese Initiative hiermit auf. Durch die öffentlichen Debatten um die Geschichte der Alten Synagoge, ihrem Erinnerungsort auf dem Platz der Alten Synagoge und mit der Beendigung der Ausstellung NS in Freiburg gelangen wir zur der Überzeugung, dass es an der Zeit ist, ein solches Vorhaben zu realisieren. Offensichtlich sehen auch Sie das so, Herr Oberbürgermeister. Der Direktor der Städtischen Museen, Herr von Stockhausen, der Leiter des Stadtmuse-ums, Herr Kalchthaler, Prof. Martin und Herr Dästner von der Gesellschaft gegen Vergessen – für Demokratie haben sich ebenfalls bereits öffentlich dafür ausgesprochen. Vor allem mit der Rechtsentwicklung in Europa und dem Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag, halten wir es nun für unumgänglich auch in Freiburg für Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen Erinnerungs- und Informationsort zu schaffen, an dem sie sich umfassend mit diesem Teil unserer Geschichte, den Voraussetzungen, dem Ablauf und den Konsequenzen aus der NS-Zeit auseinandersetzen und daraus für die Zukunft lernen können.



Das Denkmal und der Platz

Das Siegesdenkmal - seit einigen Tagen steht es nahezu an derselben Stelle wie zu Kaisers Zeiten, vor der Karlskaserne. Auch die Victoria blickt wieder, wie ursprünglich, gen Westen. Das Symbol für die Niederschlagung Frankreichs 1871 im deutsch-französischen Krieg sollte so den „Erzfeind“ beschä-men. So peinlich und umstritten diese Re-Inszenierung ist, so konstant wird die Kritik darüber seitens der Stadtspitze und der Mehrheit des Gemeinderats ignoriert. Eine Erläuterungstafel soll ausreichen. Selbst ein von der städtischen Kunstkommission ausgelobter Wettbewerb bleibt bisher unbeachtet




Gestaltung Standort

UL für eine zeitgemäße Entsprechung zum Siegesdenkmal in so prominenter Lage

Die Unabhängigen Listen sind der Meinung, dass - trotz des gestrigen Gemeinderatsbeschlusses zum Fortfahren der Bauarbeiten zur Wiederaufstellung des Siegesdenkmals, - der Wettbewerb der Kunst-kommission ernst genommen werden muss. Wir werden uns darum bemühen, dass die ersten drei Gewinner des Wettbewerbs auf eine Realisierung auch nach der Aufstellung geprüft werden und dafür auch Mittel eingestellt werden sollen. Wir erachten die Beiträge der Büros und Einzelpersonen als wichtig und unverzichtbar für diepolitisch/kulturelle Aufarbeitung der Vergangenheit und für die zukünftige Wirkung des Denkmals für die Freiburger Bevölkerung, die Gäste und Touristen und für die Freiburger Stadtgeschichte. Die Symbolik der Wiederaufstellung an diesem prominenten Platz muss eine zeitge-nössische Entsprechung finden! Dazu werden wir andere Fraktionen zu einem Gespräch einladen.

Atai Keller / Michael Moos / Irene Vogel

Rede Atai Keller zur Neuaufstellung des Siegesdenkmals (Gemeinderat 19.9.2017)


Verhinderung von Ferienwohnungen – Eine enttäuschende Bilanz

Viele Menschen in unserer Stadt suchen verzweifelt nach Wohnungen. Neben dem Bau eines neuen Stadtteils und der Ausweisung neuer Baugebiete innerhalb der Stadtgrenzen ist die 2014 beschlossene Zweckentfremdungssatzung ein Instrument, mit dem die Stadtverwaltung versucht, dem Wohnungs-mangel entgegenzutreten. Durch sie soll seit 2014 unter anderem die Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen und Leerstand verhindert werden. Trotz dieser Satzung gibt es aber



Zwei Plätze – Ein schwieriger Umgang mit Geschichte!

Platz der Alten Synagoge
Es ist ein ganz schöner Platz geworden und kein Wunder ist er vom ersten Tag an sehr belebt. Endlich hat Freiburgs Mitte einen großzügigen, urbanen Ort, an dem Bürger/innen wie Touristen der Enge in der übervollen Innenstadt entkommen, eine Auszeit nehmen und sich mit oder ohne Veranstaltung unterhalten und vergnügen können. Der Erhalt von mehr alten schattenspendenden Bäumen als geplant, darunter die einladenden Sitzgelegenheiten, die Wasserfontänen und der Trinkbrunnen sorgen für eine gute Aufenthaltsqualität.

Siegesdenkmal
Auch bei der bereits im November geplanten Neuaufstellung des Siegesdenkmals vor der Karlskaserne hat die Bauverwaltung nicht genügend berücksichtigt, welche symbolische und politische Bedeutung die gestalterische Einbindung des Denkmals in den  neuen Platz

Irene Vogel



Platz der Alten Synagoge

Nach einer mehrheitlichen Ablehnung des UL-Antrags auf Befassung im Gemeinderat, zeigen die hier chronolgisch aufgeführten Beiträge die Haltung der UL zu dem Thema

Amtsblatt

Fehlendes politisches Gespür und mangelndes Feingefühl - Irene Vogel
Nach langem Planungs- und Entscheidungsprozess wurde 2004 im Einver-nehmen mit der Jüdischen Gemeinde ein Wasserspiegel, der die Grundris-se der alten Synagoge nachzeichnet, als würdige Form der Erinnerung für den Platz der Alten Synagoge gewählt. mehr lesen

Antragsbegründung

Redebeitrag Michael Moos in der Gemeinderatssitzung am 15.11.2016 zum TOP 1 : Weiteres Verfahren Mauerreste der Alten Synagoge gem. Antrag der UL v. 26.10.2016 gem. § 34 Gem O:
Es trifft zu, dass es einen langen und gründlichen Entschei-dungsprozess für die Neugestaltung des Platzes der Alten Synagoge ab 2004 gab. In diesem Verfahren wurde einvernehmlich mit der Universität und der jüdischen Gemeinde das Planungs-konzept für die Umgestaltung des Platzes beschlossen. mehr lesen


Antrag im Gemeinderat

UL-Antrag zum Erhalt der Mauerreste des alten Synagogengebäudes erreicht Befassung am 15.11.16 im Gemeinderat:,
Der in den Briefen aus aller Welt, den Leserbriefen und auch im Votum der jüdischen Gemeinde zum Ausdruck kommende Wunsch ist eindeutig: Erhalt der Mauerreste. Dies wäre wohl nur möglich - so unser Wissensstand - wenn auf das Wasserbecken komplett verzichtet wird. Genau anstelle des Wasserbeckens wären die Mauerreste. Antrag

Presseerklärung

Platz der Alten Synagoge - Mauerreste sichtbar in die Platzgestaltung integrieren
Die Fraktion der Unabhängigen Listen ist dafür eingetreten, die Mauerreste zu erhalten und in die bestehende Planung eines Wasserbeckens zu integrieren. mehr lesen

Kommentare

facebook etc.
hier nachzulesen Kommentare zur Online Petition zum Wiederaufbau oder Erhalt  der Mauerreste der alten Synagoge