23.2.2010 Rede Hendrijk Guzzoni im Gemeinderat zu Eintrittspreise Theater
Redemanuskript GR-Sitzung 23.2. 2010
Eintrittspreise Theater
Vor einem Jahr bei Vertragsverlängerung mit Intendantin
großes Lob
wegen der Öffnung des Theaters in die Stadt
insbesondere Ansprechen der Jugend – Theaterarbeit mit der Jugend
insbesondere Ansprechen „bildungsferner Schichten“ - Theaterarbeit mit diesen
Beispiele Familientausch & Bettleroper
Diese Strategie des Theaters entspricht der Politik des GR
Schwerpunkt kulturelle Bildung
Die UL hält diese politische Linie, diesen Schwerpunkt für richtig
und in diese Richtung zielen auch unsere Anträge
wir möchten das Theater stärken und in seiner Linie bestärken
über ermäßigte Preise verstärkt Jugendliche und sozial Benachteiligte ins Theater zu holen
Wir beantragen, die „Steuerkarten“ nicht auf 8.-€ zu erhöhen, sondern ebenfalls auf 7.-€ festzusetzen.
Die Beschäftigten (im künstlerischen wie im technischen Bereich) sind wesentlich für den Erfolg der städtischen Bühnen verantwortlich. Ausgerechnet bei Ihnen, bzw. ihren Angehörigen eine Preiserhöhung um 33% anzusetzen, wäre ein ausgesprochen unfreundlicher Akt.
Wir beantragen, die ermäßigten Karten bei 3,50.-€ zu belassen,
damit der Weg, Theater nicht nur als Institution einer Bildungselite zu verstehen, weiter gegangen wird.
Reputation des Theaters in der Stadt hängt von diesen Dingen, von Stücken, wie oben genannt mindestens so sehr ab, wie von Exzellenz-Initiativen.
Wir beantragen, die Preise für das Kinder- und Jugendtheater bei 7.-€ zu belassen
(in der Regel haben diese eine Schülermonatskarte bzw.ein Semesterticket, profitieren also von der löblichen Neuregelung der Kombination mit dem VAG-Ticket nicht)
Es macht keinen Sinn, einen politischen Schwerpunkt auf kulturelle Bildung zu setzen, und dann daraus keine praktischen Konsequenzen zu ziehen.
Der Erhöhung der allgemeinen Preise stimmt unsere Fraktion zu.
Die BesucherInnen bekommen viel gutes, sehr gutes Theater für ihr Geld