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  Aktualisiert:
  14.02.2011

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SeniorInnen sind keine Sozialfälle

PE vom 10. Februar 2011

In Folge einer Organisationsverfügung des Oberbürgermeisters sollen künftig sowohl das Seniorenbüro als auch das Kinderbüro keine politischen Stabstellen mehr sein. Eine inhaltliche Begründung fehlt völlig und der OB verkennt damit die wachsende Bedeutung, beide Generationen aufgrund einer älter werdenden Gesellschaft stärker in die künftige Entwicklung der Stadt einzubeziehen. Die Erkenntnis aus den 90er Jahren, die zur Gründung und Verortung der Einrichtungen direkt beim Bürgermeister führte, gilt heute mehr denn je. Die Unabhängigen Listen wenden sich deshalb gegen diese Fehlentscheidung des OB und fordern, deren kommunalpolitische Funktion nicht abzuwerten, sondern zu erhalten.

Vor allem lehnt die UL das Einfügen des Freiburger Seniorenbüros ins Sozialamt und die neue Namensgebung für das Amt selbst - Amt für Soziales und Senioren - ab. „Menschen ab 60 sind weder per se hilfebedürftig noch Sozialfälle, sondern eine tragende Säule der Bürgerschaft und ihres vielfältigen Engagements für die Stadt“, meint Stadträtin Irene Vogel.