Mehr Haushaltsmittel für mehr Spielstrassen
PE vom 29. Mai 2005
der Jugendhlfeausschuss befasste sich vergangene Woche ausführlich mit
dem Thema "Kinderfreundliches Freiburg". Dabei ging es u.a. auch um die
Umgestaltung von Strassen in Wohngebieten zu sog. Spielstrassen. Dem
Tiefbauamt liegen aktuell 8 Anträge auf Umwidmung vor, davon 6 aus dem
Gebiet Waldsee. Weitere sind insbesondere aus dem Rieselfeld zu
erwarten. Die im städitischen Haushalt eingestellten Mittel - jährlich
5000 Euro - sehen bis dato nur zwei Spielstrassen pro Jahr vor.
Dies veranlasst uns initiativ zu werden. Wir bitten um Veröffentlichung nachstehender Presseerklärung hierzu.
Das Kinder- und Jugendhilfegesetz sieht die Beteiligung von Kindern an
einer kinderfreundlichen Gestaltung ihres Wohnumfeldes vor. Dank dem
Kinderbüro nimmt das Tiefbau- und das Stadtplanungsamt diese Aufgabe
zunehmend ernster und bemühen sich um kindgerechte Planung und
Umsetzung von Strassen, Wegen und Plätzen. Die Umgestaltung zu
sogenannten Spielstrassen ist hier ein zentraler Baustein. Aktuell
liegen dem TBA acht Anträge vor allem aus dem Gebiet Waldsee vor,
weitere Anträge - aus dem Rieselfeld - sind zu erwarten.
Mangels Haushaltsmitteln - jährlich nur 5000 Euro sind dafür vorgesehen
- sind die Anträge nicht vor 2007 abzuarbeiten. Mit diesem Betrag
können gerade einmal zwei Strassen pro Jahr umgestaltet werden.
Unsere Fraktion wird sich deshalb im Nachtragshaushalt für eine
Mittelaufstockung einsetzen, damit mehr "Spielstrassen" in den
Wohngebieten in kürzerer Zeit entstehen können.
Irene Vogel