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  Aktualisiert:
  07.12.2006

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Mehr Haushaltsmittel für mehr Spielstrassen

PE vom 29. Mai 2005

der Jugendhlfeausschuss befasste sich vergangene Woche ausführlich mit dem Thema "Kinderfreundliches Freiburg". Dabei ging es u.a. auch um die Umgestaltung von Strassen in Wohngebieten zu sog. Spielstrassen. Dem Tiefbauamt liegen aktuell 8 Anträge auf Umwidmung vor, davon 6 aus dem Gebiet Waldsee. Weitere sind insbesondere aus dem Rieselfeld zu erwarten. Die im städitischen Haushalt eingestellten Mittel - jährlich 5000 Euro -  sehen bis dato nur zwei Spielstrassen pro Jahr vor.

Dies veranlasst uns initiativ zu werden. Wir bitten um Veröffentlichung nachstehender Presseerklärung hierzu.

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz sieht die Beteiligung von Kindern an einer kinderfreundlichen Gestaltung ihres Wohnumfeldes vor. Dank dem Kinderbüro nimmt das Tiefbau- und das Stadtplanungsamt diese Aufgabe zunehmend ernster und bemühen sich um kindgerechte Planung und Umsetzung von Strassen, Wegen und Plätzen. Die Umgestaltung zu sogenannten Spielstrassen ist hier ein zentraler Baustein. Aktuell liegen dem TBA acht Anträge vor allem aus dem Gebiet Waldsee vor, weitere Anträge -  aus dem Rieselfeld - sind zu erwarten.  
Mangels Haushaltsmitteln - jährlich nur 5000 Euro sind dafür vorgesehen - sind die Anträge nicht vor 2007 abzuarbeiten.  Mit diesem Betrag können gerade einmal zwei Strassen pro Jahr umgestaltet werden.
Unsere Fraktion wird sich deshalb im Nachtragshaushalt für eine Mittelaufstockung einsetzen, damit mehr "Spielstrassen" in den Wohngebieten in kürzerer Zeit entstehen können.

Irene Vogel