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  Aktualisiert:
  30.11.2006

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Kartoffelmarkt-Händler an ihrem ursprünglichen Ort

PE vom 9. Mai 2006

... für eine Rückkehr der Kartoffelmarkt-Händler an ihren ursprünglichen Ort, dem Kartoffelmarkt in Freiburg

Die Unabhängigen Listen sind erstaunt über das Missmanagement der FWT im Zusammenhang des zukünftigen Standortes der Kartoffelmarkt-Händler
Unserer Meinung nach besteht keinerlei Zweifel an einer Rückkehr der Kartoffelmarkt Händler an ihren ursprünglichen Standort, wenn sie es wollen und wenn für sie auf Dauer die Situation wirtschaftlich schlechter ist als am vorübergehenden Standort am Rotteckring.
Wir bedauern sehr, dass die FWT in permanenter Weise die Gemeinderäte über die Situation der Kartoffelmarkt-Händler falsch informiert und die Geschäftsführung auch vor schlechten Reden über diese Händler nicht zurückschreckt. So wurde vor kurzer Zeit von der FWT behauptet, dass alle Händler mit dem Zustand dort zufrieden seien, und mit einer geringen Verbesserung am Standort Rotteckring das Problem eines Zurückwollens nicht mehr bestünde.  Das Gegenteil ist der Fall.
Eine mögliche Ausdehnung des Weihnachtsmarktes im Winter 2007 auf den Kartoffelmarkt für 4 Wochen entspricht  einem Märktekonzept auf diesem Platz - eben wie der Name schon sagt „Kartoffelmarkt“ - und verträgt sich unserer Meinung nach gut mit einer Markt-Nutzung durch die Kartoffelmarkt-Händler. Sehr bedenklich finden wir, dass  FWT und  Stadtspitze planen, den Rathausplatz von Veranstaltungen und möglichen Demonstrationen zu entlasten und zukünftig solche Veranstaltungen auf den Kartoffelmarkt zu verlegen. Der  Rathausplatz als Platz vor dem Rathaus muss ein Zentrum der freien Meinungsäußerung bleiben!

Wir sind ferner der Ansicht, dass es in Freiburg besonders auch im Zusammenhang mit dem  bevorstehenden Umzugs des Tourismusbüros ins Rathaus eine offene und öffentliche Diskussion geben muss,  welche Werte in Freiburg zukünftig für die Stadtwerbung und den Tourismus wichtig sein sollen, welche Art der Gestaltung auf den Plätzen für das Erscheinungsbild Freiburgs wichtig ist und wie und durch wen diese Werbung vor sich gehen soll.
„Eine Stadt präsentiert sich den Bürgern und Touristen durch Abwechslung, Vielfalt und Mut zum Außergewöhnlichen. In anderen Städten suchen wir als Touristen gerne solche Märkte auf, nur in der eigenen Stadt verbannen wir die Markthändler des Kartoffelmarktes an die Peripherie, damit die Innenstadt frei für eine langweilige Cafenutzung bleiben soll, die es doch schon in Mengen gibt.“

Atai Keller